Deutscher Kinderschutzbund

Kreisverband Soest e.V.

  • Der Kinderschutzbund Soest finanziert sich ausschließlich aus Beiträgen der Mitglieder und Spenden. Deshalb sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

  • Du hast Stress mit den Eltern oder in der Schule? Zoff mit Freunden, Probleme mit der Liebe oder Sexualität? Wir helfen dir! Ruf uns an unter der kostenlosen Nummer gegen Kummer

  • Jemand ist Dir zu nahe gekommen oder Du hast Fragen zum Thema sexuelle Gewalt? Wir beraten Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen. Wir helfen auf Wunsch auch anonym.

Mit voller Kraft voran: Vorstand geht unverändert weiter ans Werk

Er ist seit der ersten Stunde des Soester Kinderschutzbundes führend mit dabei, und er bleibt es: Hans Meyer übernimmt auch für die kommenden zwei Jahre den Vorsitz des Vereins, der das Wohl von Kindern und Jugendlichen im Blick hat. Einstimmig wurde er auf der Mitgliederversammlung vor wenigen Tagen wiedergewählt. Diese hatte im Anschluss an die mit 550 Teilnehmern sehr gut besuchte Fachtagung zum Thema Fetales Alkoholsyndrom in der Stadthalle stattgefunden. Initiiert worden war die Tagung in Kooperation von Kinderschutzbund und Jugendämtern. Unter den Zuhörern waren viele Vertreter aus den Jugendämtern und Schulen sowie Ärzte und natürlich betroffene Pflege-und Adoptiveltern.

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Leben mit FASD - Ausstellungen geben Einblick in die Herausforderungen für Pflegefamilien

In der Schwangerschaft ist Alkohol absolut tabu. Trinkt die werdende Mutter trotzdem - auch wenn es nur ein Gläschen ist - kann dies verheerende, lebenslange Folgen für das Ungeborene haben. So kommen jedes Jahr rund 10 000 Kinder mit alkoholbedingten Schädigungen zur Welt. Diagnose: FASD (Fetales Alkoholsyndrom). 

Damit das nicht mehr passiert, hat der Kinderschutzbund Kreis Soest e.V. eine Aufklärungskampagne unter dem Motto "Stopp! kein Alkohol während der Schwangerschaft" gestartet. Nach der Fachtagung, die dazu am Montag in Kooperation mit den Jugendämtern und namhaften Experten in der Soester Stadthalle mit über 500 TeilnehmerInnen stattgefunden hatte, folgen nun zwei Ausstellungen zum Thema.

Den Auftakt machte am Dienstag die Präsentation „FASD und Pflegefamilie – Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom besser verstehen“ der confugium e.V. Ibbenbüren. Sie ist bis zum 15. November im Kreishaus, Hoher Weg 1.3, in Soest zu sehen. Die Ausstellung gibt Informationen zu vielen Fragestellungen rund um FASD. Mit sehr einprägsamen Bildern und Texten werden die Schädigungen des Embryos durch Alkohol, die dadurch entstehenden Folgen für die betro­ffenen Kinder sowie die besonderen Herausforderungen und Leistungen der Pflegefamilien, in denen diese Kinder und Jugendliche aufwachsen, beschrieben.

Ab dem 18.November präsentiert der Kinderschutzbund zudem die Ausstellung ZERO „wenn – schwanger – dann – zero“ des FASD-Netzwerks Nordbayern e.V. in der Hannah-Arendt-Gesamtschule.

Vom 18.11.19 – 29.11.19 ist die Exposition in der Hannah-Arendt-Gesamtschule, Canadischer Weg 16, in Soest zu sehen. Sie startet am 18.11.19 um 9.30Uhr. Für die Eröffnungsveranstaltung und für Schulklassen bis zum 11.11.19 nimmt das Sekretariat der Gesamtschule Anmeldungen entgegen:

Tel: 02921/ 96730 ; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Menschenskinder! - Alles auf einen Klick

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Alkohol schädigt Ungeborene massiv!

Kreis Soest - Als Gisela Hermes, heute stellvertretende Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Kreisverband Soest,  erfuhr, dass sie Oma wird, wollte sie spontan mit den jungen Leute auf die freudige Nachricht anstoßen. Aber die winkten kategorisch ab: „Keinen Tropfen Alkohol in der Schwangerschaft!“

Heute weiß Gisela Hermes, dass die werdenden Eltern damals genau die richtige Einstellung hatten. Sie selber engagiert sich jetzt bei der Info-Kampagne, die der Kinderschutzbund am Montag startet: „Stopp! Kein Alkohol während der Schwangerschaft“ heißt es auf Flyern und Plakaten. Denn „bereits ein Glas Alkohol während der Schwangerschaft kann Schädigungen beim Kind verursachen“. 

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Pressekontakt

Beatrix Neuhaus
0160 96365043
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